Grausame Entdeckung

Vier Jahre ist es her – der gute Paul tat zuverlässig seinen Dienst. Und heute? Nur Stunden vor dem Eröffnungsspiel bei der WM 2014 in Brasilien musste ich eine grausame Entdeckung machen. Beim Einkaufen im 15 Kilometer entfernten Supermarkt fand ich ihn – hinterrücks ermeuchelt abgepackt im Tiefkühlregal. (Das Foto muss ich nochmals aufnehmen – es ist mir leider nicht gelungen).

Callcenter

Eine französische – aus meiner persönlichen alemannischen Sichtweise – Unart ist die Art und Weise wie man sich am Telefon meldet. Ein schlichten „Hallo“ – das war es. Ob geschäftlich oder privat. Ein Zusatz mit welcher Firma man verbunden ist, oder ähnliches. Das geht allerdings auch andersrum. Gerade eben wieder – Callcenter meldet sich mit „kann ich mal den Geschäftsführer sprechen“ – Ich „mit wem darf ich denn verbinden?“ – Callcentermitarbeiterin wiederholt ihren Wunsch ohne Namen zu nennen. Ich habe daraufhin versucht höflich aber bestimmt sie darauf hinzuweisen, das wir keinerlei Interesse haben, meine Nummer auf eine Art „Rote Liste“ für Callcenter gesetzt wurde. Nichts. Es geht weiter. Ich war so dankbar als meine Telefongesellschaft die Möglichkeit eingeführt hat anonyme Anrufe zu blockieren und sie auf eine Art Mailbox umzuleiten wo ihnen lediglich mitgeteilt wird, dass anonyme Anrufe schlicht nicht akzeptiert werden. Seitdem rufen ´die Herren mit – teils – frei erfundenen Nummern wie 88888… usw. an. Seufz. Ich stehe schon kurz davor das Telefon abzuschaffen. 😀

Untermieter

Seit einiger Zeit nisten Falken in unserer Häuserwand. Es hat mich bereits einige Zeit gekostet um überhaupt herauszufinden wo das Nest ist. Die Tiere sind extrem scheu, beim leisesten Verdacht, daß sie beobachtet werden bleiben sie in sicherer Entfernung ihres Nestes. Also habe ich mich dazu entschlossen die Tiere einfach in Ruhe zu lassen. Leider treibt sich eine Horde Elstern bei uns herum – ein sehr lautes und unerträgliches Volk – und greifen ständig das Nest des Falkenpaares an was bereits zu einigen unschönen Szenen geführt hat. Die Falken wissen sich durchaus zu Wehr zu setzen. Da ich überhaupt nicht weiss wie ich hiermit weiter umgehen soll, habe ich unseren lokalen Naturschutzverein kontakiert, die sich ansehen wollen. Schauen wir mal! 😀

Fertig

So – Astroblick ist endlich fertig, gedruckt und im Verkauf. Endlich – war das diesmal ein Rumgewurste. Den Yogakurs heute Abend hier in Beaufort sur Gervanne ist dringend nötig, und mittlerweile fester Bestandteil meines Dienstagabend. Ein wenig gefremdelt habe ich ja schon am Anfang. Diese Welt ist schon neu, darüberhinaus macht mich dieses junge Volk im Kurs regelmäßig fertig. So gelenkig wie die bin ich nicht mehr. Und bei der einen oder anderen Übung muss ich wirklich aussteigen. Vor einigen Wochen sollten wir eine Überkopfübung machen. Resultat – 3 Tage Paracetamol – und zwar die 1 mg Übung. Dann lieber gar nicht und die Übung einfach überspringen.

Heute Abend werde ich mich in den Kirschbaum werfen, und zumindest ein paar Kilo für meine Eltern einfrieren, die ihr Kommen Anfang Juli angekündigt haben. Ich kann es echt nicht mehr sehen – seit nunmehr 2 Wochen täglich Kirschen. Täglich Sauerei, die Küche klebt und die Kirschen im Baum werden und werden nicht weniger.